Auch Dänemark stellt Nord Stream-Ermittlungen ein: „Keine Grundlage“
Kopenhagen. Knapp einen Monat nach Schweden wollen jetzt auch die dänischen Behörden ihre Ermittlungen zum Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines am 26. September 2022 einstellen. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung teilte dies die dänische Polizei mit und begründete ihren Schritt mit der Nullaussage, „daß es keine Grundlage für die Fortsetzung von strafrechtlichen Verfahren in Dänemark gibt“.
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Erst vor wenigen Wochen hatte bereits die schwedische Polizei bekanntgegeben, daß sie ihre Ermittlungen mangels Zuständigkeit eingestellt habe. Weitere Erläuterungen gaben weder die schwedischen noch die dänischen Dienststellen, die sich auch Interviews zum Thema verweigerten.
Ursprünglich hatten Dänemark, Schweden und Deutschland beschlossen, getrennte Ermittlungen einzuleiten. Nun ermitteln offiziell nur noch deutsche Behörden, weigern sich allerdings seit 2022 hartnäckig, die Öffentlichkeit zu informieren. (mü)
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