Asylanten-Ansturm an der österreichisch-ungarischen Grenze: Wöchentlich bis zu 1000 Illegale

Eisenstadt/Wien. Alarm an der österreichisch-ungarischen Grenze: hier kommt es derzeit zu einem massiven Anstieg der „Flüchtlings“zahlen, der den burgenländischen Landeshauptmann Doskozil (SPÖ) an die von der damaligen Bundeskanzlerin Merkel verschuldete „Flüchtlings“krise 2015/16 erinnert. Doskozil, der früher österreichischer Verteidigungsminister war, warnt mit Nachdruck vor einer Zuspitzung der Situation. Die Aufgriffe von Illegalen stiegen seit Wochen, zuletzt seien es wöchentlich bis zu 1000 gewesen.

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Der Anstieg bei den Aufgriffen erinnere ihn an 2015, sagte Doskozil. Der Bund müsse nun reagieren und nicht versuchen, „durchzutauchen”, forderte der Landeshauptmann. Bei der Asyl- und Migrationspolitik sei in den letzten Jahren wenig passiert, meinte Doskozil. „Die Rechnung für dieses Versagen bekommen wir im Moment wieder an der burgenländischen Grenze präsentiert.”

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Und: „Schein-Politik wird nicht reichen, es braucht stattdessen rasch eine umfassende Personalaufstockung bei Polizei und Bundesheer, um die Situation in den Griff zu bekommen.” Darüber hinaus fordert Doskozil eine – bereits angekündigte – Beschleunigung der Verfahren, um die Einsatzkräfte an der Grenze zu entlasten. (mü)

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