Asoziale „Unbekannte“: Hochwasserschutz von Grimma vorsätzlich demoliert

Grimma. Auf diese Art von Vandalismus muß man erst einmal kommen: Unbekannte haben in Grimma bei Leipzig die örtliche Hochwasserschutzanlage schwer beschädigt. Laut dem Oberbürgermeister wäre die Stadt im Falle eines Hochwassers nun „völlig schutzlos“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte, ist unter anderem ein größeres Fluttor betroffen. Eisenteile, die für die Bedienung nötig seien, seien verbogen worden. Nun lasse sich das Tor nicht mehr schließen. Weil jede Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied sei, sei die ganze Anlage nicht funktionsfähig, erklärte der Grimmaer Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). Käme ein Hochwasser, wäre die Stadt ohne Schutz.

Die komplexe Hochwasserschutzanlage war erst 2019 nach elf Jahren Bauzeit fertiggestellt worden. Die Kosten wurden damals auf 57 Millionen Euro beziffert. In das zwei Kilometer lange Schutzbauwerk sind 78 Tore unterschiedlicher Größe eingebaut, die innerhalb von zwei Stunden geschlossen werden können. Mit der Mauer soll Grimma einem Hochwasser wie 2013 standhalten. Die sächsische Stadt war im August 2002 beim Hochwasser einer der am stärksten betroffenen Orte.

Auf die Ermittlungen der Polizei darf man gespannt sein. Man kann ihr nur empfehlen, ihre Ermittlungen auch auf Linksextreme und Klima-Hysteriker auszudehnen – aus diesen Kreisen wurde in der Vergangenheit immer wieder dazu aufgefordert, gezielt Infrastruktureinrichtungen des Staates anzugreifen. (rk)

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