Anke Engelke verprellt die Bauern: Wenn der Mähdrescher plötzlich zum Bösewicht wird
Köln. Auf Zeitgeistkurs ist jetzt auch die Komikerin Anke Engelke. Sie hat einen Kinderbuch-Klassiker, „Die Häschenschule“, umgeschrieben, hat sich dabei aber auch „woke“ Platitüden zueigen gemacht. Kritik kommt deshalb aus Kreisen der Landwirte.
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So ist der Fuchs plötzlich kein natürlicher Feind der Hasen mehr, sondern wird als Veganer und damit komplett ungefährlich präsentiert. Dafür werden Bauern mit ihren Maschinen, Düngern und Pestiziden als gefährlich und umweltschädlich hingestellt.
Bei den Betroffenen sorgt das für Unmut. So schießt beispielsweise das „Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt“ gegen die Autorin – und kritisiert die Darstellungen in dem Buch. Doch Anke Engelke bleibt bei ihrer Linie und betont, daß die Idee, Häschen und Fuchs zu Freunden werden zu lassen, die Bitte vom Verlag mit sich brachte, für einen anderen Feind zu sorgen. „Dem Team vom Verlag war wichtig, daß es auch in der neuen Version einen Konflikt oder eine Gefahr gibt“, erklärte sie Medienvertretern gegenüber. „Also haben wir entschieden, die frische Freundschaft von Hase und Fuchs ins Gefahrenzentrum zu packen. Der Schrecken ist jetzt eine große Mähmaschine“, sagt sie. (rk)
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