Angeblich „rassistisch“ und „sexistisch“: Politisch korrekte Warnhinweise für James-Bond-Filme
London. Schon vor Monaten wurde eine britische Ikone Opfer der political correctness: die James-Bond-Bücher von Ian Fleming wurden anläßlich des 70. Jubiläums ihrer Erstveröffentlichung vom Verlag politisch korrekt „gereinigt“ – von vermeintlich „rassistischen“ und/oder „sexistischen“ Passagen.
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Da ist es nur konsequent, daß es jetzt auch den berühmten Verfilmungen mit Sean Connery, Roger Moore, Daniel Craig und einer Handvoll anderer 007-Darsteller an den Kragen geht. In britischen Kinos werden die Filme künftig nur noch mit Warnhinweisen gezeigt. Die Kinobesucher werden darauf hingewiesen, daß die Filme „Sprache, Bilder oder andere Inhalte enthalten, die die Ansichten der damaligen Zeit widerspiegeln, aber heute wie damals Anstoß erregen könnten“.
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So wird der Film „Man lebt nur zweimal“ unter anderem kritisiert, „veraltete rassistische Klischees“ zu bedienen, da Sean Connery in einer Szene versucht, sich als Japaner auszugeben. Und in „Goldfinger“ von 1964 drängt er sich einer Frau namens Pussy Galore auf, obwohl diese betont, kein Interesse zu haben. Diese Szene wird im Netz allen Ernstes als „Vergewaltigung“ bezeichnet. (mü)
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