Am Tag danach: AfD äußert sich zu Chrupallas Zustand - "Nadelstich" mit unbekannter Substanz führte zu Herzstörung

Am Tag danach: AfD äußert sich zu Chrupallas Zustand - "Nadelstich" mit unbekannter Substanz führte zu Herzstörung
Wikimedia/TC2021/

Ingostadt/Berlin. Am Tag nach dem Anschlag auf AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla hat die Partei offiziell zu dem Vorfall Stellung genommen. Auch sie geht von einem „tätlichen Angriff“ aus. In einer kurzen Pressemitteilung wird bestätigt, daß Chrupalla „mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert“ worden sei. Im Arztbrief wird ein "Nadelstich" als „intramuskuläre Injektion“ bestätigt.

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Über die Untersuchungsergebnisse und die Behandlung in der Klinik heißt es weiter: „Dort diagnostizierte man eine Stichverletzung. Herr Chrupalla litt darüber hinaus unter starken Schmerzen und Übelkeit. Er war stets ansprechbar, mußte jedoch intensivmedizinisch überwacht und behandelt werden.“

Aus dem Arztbrief geht hervor, daß der AfD-Vorsitzende nach einem "Nadelstich" mit einer bisher ungeklärten Substanz („intramuskuläre Injektion“) eine Herzstörung erlitt. Weiter wird in dem Dokument ein "Nadelstich" am rechten Oberarm erwähnt, Chrupalla habe "Schwindel mit Übelkeit und Brechreiz sowie Kopfschmerzen mit präkollaptischem Ereignis" erlitten.

Inzwischen soll sich Chrupallas Zustand soweit stabilisiert haben, daß er „mittlerweile Ingolstadt verlassen“ und „sich in weiterführende ärztliche Behandlung begeben“ konnte. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten „wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen Unbekannt“.

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Alle noch geplanten Wahlkampfauftritte des Bundessprechers in Bayern seien abgesagt worden. Chrupalla war am Mittwoch während eines Wahlkampfauftritts in Ingolstadt zusammengebrochen. Unmittelbar danach waren zwei junge Männer festgenommen worden, die im Verdacht stehen, ihm aus unmittelbarer Nähe eine Substanz gespritzt zu haben, nachdem sie vorgaben, ein Selfie mit ihm machen zu wollen. In ersten Berichten war die Rede davon, Chrupalla habe einen „anaphylaktischen Schock“ erlitten. (rk)

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