Am besten mit Regenbogenfahne: Bauern sollen sich von „Rechts“ distanzieren

Berlin. Die größte Sorge von Medien und Mainstream-Politikern ist in diesen Tagen, die Bauernproteste könnten von „Rechtsextremisten“ unterwandert oder „gekapert“ werden. Damit die demonstrierenden Landwirte gar nicht erst in diesen Verdacht geraten, wird ihnen jetzt vorgeschlagen, sie sollten sich am besten schon vorsorglich distanzieren.

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Der „Extremismusforscher“ Matthias Quent hat dazu auch gleich eine Idee. Im „Deutschlandfunk“ riet er den Bauern, Plakate mit dem Spruch „Kein Bock auf Nazis“ sowie Regenbogenfahnen zu zeigen. Vor solchen „Bekenntnissen“ würden Rechte nicht posieren wollen, glaubt der Forscher zu wissen.

Quent übersieht dabei, daß die Regenbogenfahne, die derzeit als „Markenzeichen“ der LGBT-Szene gilt, keineswegs schon immer so verwendet wurde. In den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert wurde sie ausgerechnet von den aufständischen Bauern im Gefolge des radikalen Reformators Thomas Müntzer mitgeführt. (rk)

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