Altparteien wollen auch in Zukunft Katastrophenpolitik: Kommt Schwarz-Grün?

Altparteien wollen auch in Zukunft Katastrophenpolitik: Kommt Schwarz-Grün?
Wikimedia/Michael Lucan/

Stuttgart. Führende Vertreter der etablierten Parteien versuchen die Öffentlichkeit bereits subtil auf die Zeit nach der „Ampel“ einzustimmen. Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann hat in diesem Zusammenhang eine verhängnisvolle Option in petto – er hält Schwarz-Grün für eine realistische Koalitionsoption nach der nächsten Bundestagswahl.

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Die Chancen für ein solches Bündnis in Berlin nach der nächsten Bundestagswahl 2025 wertete der grüne Landesvater im Interview des Portals „Web.de“ als „sehr groß“. „Die CDU ist eine wirtschaftsnahe Partei, und der Markenkern der Grünen ist die Umwelt- und Klimapolitik. Wir brauchen diese Verbindung von Ökologie und Ökonomie“, argumentierte Kretschmann.

CDU-Chef Merz hatte die Grünen erst letztes Jahr zum Hauptgegner in der Bundesregierung erklärt. „Ich habe aber auch nicht den Eindruck, daß er diese These weiter vertritt“, ließ Kretschmann durchblicken.

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Tatsächlich hatte auch Merz jüngst in einer E-Mail an Anhänger mit Blick auf künftige Koalitionsoptionen SPD und Grüne explizit als mögliche Partner genannt, falls es für ein Bündnis mit der FDP nicht reichen sollte. „Keine besonders verlockende Aussicht, aber eine regierungsfähige Mehrheit muß es geben“, schrieb er dazu. (rk)

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