Alltag in Deutschland: Multikulti-Jugendbande terrorisiert Gelsenkirchen
Gelsenkirchen. Multikultureller Alltag: bis zum 6. Februar dieses Jahres hat in Gelsenkirchen eine halbwüchsige Verbrecherbande – 13 bis 15 Jahre alt – mindestens 117 teils schwere Straftaten begangen und meist Gleichaltrige terrorisiert. Die Opfer wurden beraubt, bestohlen, überfallen, verprügelt und/oder gedemütigt. Geraubt wurden Kleidungsstücke, Bargeld, elektronische Geräte.
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Die jugendlichen Täter gingen nicht zimperlich vor, waren teils bewaffnet. Einmal kam sogar ein Hammer zum Einsatz.
Erst jetzt gelang es der Polizei, einen der halbwüchsigen Kriminellen dingfest zu machen, einen 15jährigen Polen. Der Rest der Bande ist türkischer, arabischer und osteuropäischer Herkunft. Nach intensiven Ermittlungen konnten vier weitere jugendliche Intensivtäter festgenommen werden.
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Dem 15jährigen werden laut Polizei „ein halbes Dutzend Straftaten“ zur Last gelegt, darunter auch schwerer Raub. Schon in der Vergangenheit war er wegen mehrerer Delikte zu einer Jugendfreiheitsstrafe von vier Wochen Jugendarrest verurteilt worden. Allerdings ohne Erfolg: denn selbst in dieser Zeit wurde er erneut straffällig, so unter anderem während eines Hafturlaubs und direkt am Tag seiner Entlassung am 10. Januar dieses Jahres abermals.
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Nach seiner Entlassung in den Morgenstunden beging der Nachwuchskriminelle der Polizei zufolge nur wenige Stunden später schon wieder den nächsten schweren Raub. „Opfer um 14.15 Uhr wurde ein Zwölfjähriger“, so ein Sprecher. Gegen weitere Verdächtige wird ermittelt. (rk)
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