Alles für die Ukraine: Dänemark entwaffnet sich
München/Kopenhagen. Man kann es mit der Ukraine-Unterstützung auch übertreiben: Dänemark will jetzt seinen gesamten Bestand an Artillerie an die Ukaine liefern – Begründung: man brauche das Gerät selbst nicht. Diese überraschende Ankündigung machte die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.
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Wörtlich: „Es ist nicht nur eine Frage der Produktion, denn wir haben Waffen, wir haben Munition, wir haben Luftabwehrsysteme, die wir im Moment nicht selbst benutzen müssen. Das muß an die Ukraine weitergegeben werden.“
Die dänische Regierungschefin möchte auch gleich andere EU-Länder auffordern, es ihrem Land gleichzutun und sich ebenfalls selbst zu entwaffen: „Es tut mir leid, Freunde, aber es gibt immer noch militärische Ausrüstung auf Lager in Europa“, sagte sie.
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Auch in Deutschland wird durch den exzessiven Transfer von Material und Munition an die Ukraine längst die eigene Verteidigungsfähigkeit gefährdet. Darauf weisen nicht nur Kritiker wie der frühere Bundeswehr-Generalinspekteur Kujat schon seit langem hin. Selbst Bundesverteidigungsminister Pistorius (SPD) mußte kürzlich eingestehen, Deutschland gehe mit seiner Ukraine-Unterstützung an die „Grenzen dessen, was möglich ist“. (mü)
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