Allensbach-Umfrage: Mehrheit der Deutschen ist über die Wiedervereinigung glücklich
Allensbach. Die Mehrheit der Bundesbürger sieht die (kleindeutsche) Wiedervereinigung vor 30 Jahren nach wie vor positiv. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ. Der Aussage, daß die Wiedervereinigung ein „Glücksfall“ sei, stimmten demnach 56 Prozent der Befragten zu, 29 Prozent widersprachen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In Mitteldeutschland beträgt das Verhältnis 60 zu 25 Prozent. 60 Prozent der Befragten sagten zudem, bei der Entwicklung Deutschlands in den letzten 30 Jahren handle es sich um eine Erfolgsgeschichte.
Hartnäckig halten sich nach der Allensbach-Umfrage allerdings noch immer die gegenseitigen Vorurteile zwischen West- und Mitteldeutschen. Auf die Frage, ob die Unterschiede oder die Gemeinsamkeiten überwiegen, antworteten in der Umfrage 39 Prozent der Befragten mit „Unterschiede“, 22 Prozent mit „Gemeinsamkeiten“.
Zu den konkreten Unterschieden sagten laut Allensbach 60 Prozent der befragten Mitteldeutschen, Westdeutsche seien eher arrogant, 58 Prozent meinten, sie seien aufs Geld aus. Umgekehrt sagten 53 Prozent der Westdeutschen, Mitteldeutsche seien eher als Westdeutsche unzufrieden. Für die Erhebung befragte das Allensbach-Institut vom 7. bis 20. Oktober 2020 insgesamt 1.045 Personen. (tr)
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