Afghanischer Ex-Präsident warnt vor Millionen „Flüchtlingen“: „Die meisten werden es nach Deutschland schaffen“
Kabul/Berlin. Afghanen machen derzeit neben Syrern das Gros der Asylbewerber in Deutschland aus. Und das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht in Sicht – nicht zuletzt wegen der offensiven Zuwanderungspolitik der Ampel-Regierung. Jetzt warnte kein geringerer als der derzeit im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebende afghanische Ex-Präsident Ghani Europa: „Millionen werden jetzt versuchen, aus Afghanistan zu flüchten.”
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Denn: „Viele Menschen haben in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban das Gefühl der Zugehörigkeit und die Hoffnung verloren. Nach 44 Jahren ununterbrochener Gewalt haben die Menschen in Afghanistan genug davon, daß ihr Land ein Schlachtfeld ist.” Außerdem erlebe Afghanistan gerade einen Kollaps des Gesundheitssystem.
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Wie die Menschenmassen von Afghanistan nach Europa kommen, sei nur eine Frage des Geldes, meint Ex-Präsident Ghani: „Die Mehrheit der Afghanen, die flüchten, werden es nach Deutschland schaffen, das hängt nur von der Bezahlung der Schlepper ab.”
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Die ersten größeren Kontingente könnten noch in den kommenden Monaten in Mitteleuropa eintreffen – die Bundesregierung steht längst parat, um ihnen Tür und Tor zu öffnen. Erst am Sonntag bekräftigte Bundesinnenministerin Faeser (SPD) mit Blick auf Ausreisewillige aus Afghanistan erneut: „Wir lassen sie nicht zurück.“ (mü)
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