AfD und Weidel weiter im Aufwind: Deutschland steht ein seismisches Beben bevor

AfD und Weidel weiter im Aufwind: Deutschland steht ein seismisches Beben bevor

Berlin. Die anhaltenden Anwürfe von Medien und Altparteien schaden der AfD und ihrer Kanzlerkandidatin offenbar nicht – im Gegenteil, nach dem Live-Gespräch zwischen ihr und Elon Musk, das weltweit zeitweise von rund acht Millionen Zuhörern mitverfolgt wurde, steigen ihre Umfragewerte weiter.

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In einer aktuellen Bevölkerungsumfrage der Doeblin Wirtschaftsforschung zur Wirtschaftskompetenz von Spitzenpolitikern hat Weidel nun erstmals die Spitzenposition erreicht. Mit 28 Prozent Zustimmung liegt sie damit vor CSU-Chef Markus Söder, der in den beiden vorangegangenen Umfragen jeweils den Spitzenplatz belegt hatte.

Hinter Weidel liegt Söder nunmehr auf 26 Prozent und FDP-Chef Christian Lindner mit 22 Prozent auf den Plätzen zwei und drei. Sahra Wagenknecht (BSW) folgt mit 21 Prozent auf Platz vier. Besonders auffällig ist der Abstieg der Spitzenpolitiker der „Ampel“-Koalition: Olaf Scholz (SPD) und Robert Habeck (Grüne) teilen sich mit mageren 17 Prozent Platz fünf mit CDU-Chef Friedrich Merz, der ebenfalls auf 17 Prozent kommt. Und: während Weidel, Söder und Wagenknecht einen langfristig positiven Trend vorweisen können, mußten Merz, Scholz und Habeck demgegenüber im Vergleich zu ihren Höchstwerten der letzten Jahre einen deutlichen Rückgang ihrer Zustimmungswerte hinnehmen.

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Der Absturz von Scholz, Habeck und Lindner deutet auf einen generellen Vertrauensverlust in die Politik der Kartellparteien hin.

Auch die AfD-Bundestagsfraktion konnte ihre Bewertung der Wirtschaftskompetenz steigern und belegt mit 19 Prozent Zustimmung den zweiten Platz hinter der CDU/CSU-Fraktion (20 Prozent). Deutliche Einbußen sind hingegen auch hier bei der „Ampel“ zu verzeichnen, die mit nur noch 15 Prozent Zustimmung auf dem dritten Platz landet – ein markanter Rückgang im Vergleich zu 21 Prozent im Sommer 2024. Auch die großen Wirtschaftsverbände und die Gewerkschaften verzeichnen einen Imageverlust hinsichtlich ihrer Wirtschaftskompetenz. Damit verlieren nicht nur die etablierten Parteien, sondern auch ihnen nahestehende gesellschaftliche Institutionen massiv an Ansehen. Vereinfacht dargestellt, zeichnet sich ein Wandel der gesamten politischen Kultur in Deutschland ab. Der politischen Landschaft der Bundesrepublik steht ein seismisches Beben bevor. (tw)

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