AfD-Bundesparteitag in Dresden: Jetzt steht der „Dexit“ im Programm
Dresden. Die AfD hat auf einem Bundesparteitag in Dresden wichtige Weichen gestellt. Sie spricht sich nunmehr eindeutig für einen EU-Austritt Deutschlands aus und forderte in einer Resolution zudem ein definitives Ende der Corona-Politik in Deutschland. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Bundessprecher Jörg Meuthen sprach sich zwar vehement gegen die Programmänderung in Sachen „Dexit“ aus, konnte sich schließlich aber nicht durchsetzen – eine Mehrheit der Delegierten stimmte für einen entsprechenden Änderungsantrag, wonach die Forderung nach einem deutschen Austritt ins Wahlprogramm der AfD aufgenommen werden soll.
Wörtlich heißt es darin: „Wir halten einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union und die Gründung einer neuen europäischen Wirtschafts- und Interessengemeinschaft für notwendig.“
Schon vor der Debatte über das Programm für die Bundestagswahl verabschiedeten die Delegierten am Samstag eine „Corona-Resolution“. Darin fordert die AfD „jedweden, auch indirekten, Zwang zur Durchführung von Tests, Impfungen, unter anderem durch Einführung sogenannter Schnelltest-Apps und des grünen Impfpasses, sowie Benachteiligungen für Maskenbefreite zu unterlassen“. Der Thüringer Landes- und Fraktionschef Björn Höcke sprach im Zusammenhang mit Corona von einer „herbeigetesteten Pandemie“ und einem „Test-Wahnsinn“. (rk)
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