AfD-Agrarexperten legen Programm vor: „Der deutschen Landwirtschaft eine Zukunft!“

AfD-Agrarexperten legen Programm vor: „Der deutschen Landwirtschaft eine Zukunft!“
Wikimedia/Moros/GNU Free Documentation License (Bild wurde zugeschnitten)

Berlin. Nicht nur beim Thema Migrationspolitik möchte die AfD mit fundierter Sachpolitik glänzen. Jetzt haben die agrarpolitischen Sprecher der Partei auch zur Stärkung der deutschen Landwirtschaft ein programmatisches Zehn-Punkte-Papier vorgelegt, das vor allem zentrale Forderungen wie Renationalisierung der Agrarpolitik, Bürokratieabbau und Schutz der heimischen Kulturlandschaft thematisiert. Stephan Protschka, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, legte der Bundesregierung nahe, „im Sinne unserer Forderungen zu handeln und die Existenzen der Bauernfamilien sowie unsere Versorgungssicherheit mit regionalen Lebensmitteln zu sichern“.

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Vor allem Renationalisierung und Regionalisierung der Agrarpolitik ist der AfD ein Kernanliegen. Denn unterschiedliche Standards in den EU-Mitgliedsländern hätten zu massiven Wettbewerbsnachteilen für die deutschen Betriebe geführt. Ein vorrangiges Ziel der deutschen Agrarpolitik müsse deshalb sein, die Betriebe wieder in ihrer Eigenverantwortung zu stärken und auf europäischer Ebene wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen durchzusetzen.

Besonders wichtig ist den AfD-Agrarexperten auch der Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen. Der „Flächenfraß“ durch Zwangsstillegungen, den Ausbau erneuerbarer Energien und die Wiedervernässung von Moorböden müsse gestoppt werden. Stattdessen müßten „traditionelle Kulturlandschaften“ geschützt und bewahrt werden.

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Ähnliches betrifft auch die Tierhaltung. Die heimische Viehhaltung müsse vor dem Verdrängungswettbewerb durch Tierimporte bewahrt werden – vor allem aus Ländern mit niedrigeren Tierschutzstandards als in Deutschland.

Alles in allem müsse es darum gehen, schließt das Programm, der deutschen Landwirtschaft wieder „eine Zukunft zu geben und die Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu gewährleisten“. (rk)

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