Aerosolforscher: Der Maskenzwang ist ein Dogma
Berlin. Während in vielen Ländern die Corona-Einschränkungen Schritt für Schritt abgeschafft werden und dabei insbesondere auch die Maskenpflicht fällt, will man davon in Deutschland nichts wissen. Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) erklärte erst kürzlich, er rechne noch bis mindestens Frühjahr 2022 mit dem Maskenzwang beim Einkaufen, in Bus und Bahn, beim Friseur – und auch in der Schule. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Forscher halten diese Position längst für abwegig – und bestätigen Kritiker, die in der Maskenpflicht seit langem das zentrale Symbol des Corona-Regimes sehen. Der Aerosolforscher Gerhard Scheuch etwa erklärte der „Welt“ gegenüber jetzt, daß die Masken inzwischen zu einer Art Symbol oder „Dogma“ geworden seien. Seiner Meinung nach taugen die Masken ohnehin nur als Schutz in Innenräumen. An der frischen Luft seien sie unnötig, selbst bei Großveranstaltungen.
„Die Politik in Deutschland ist leider besonders ängstlich. Dabei bin ich optimistisch, daß wir durch die hohen Impfraten bald davon wegkommen“, so Scheuch, der für eine Rückkehr in eine „Normalität“ ohne Maskenpflicht plädiert. Man müsse dies konkret in Aussicht stellen. (rk)
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