Abschied vom christlichen Abendland: Bayern führt Islamunterricht an Schulen ein

München. Söder macht ernst. Der derzeit vor allem als Corona-Scharfmacher bekannte bayerische CSU-Ministerpräsident hatte schon 2012 programmatisch erklärt: „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.“ Deshalb überrascht es auch nicht wirklich, daß es ab kommendem Schuljahr in Bayern flächendeckend Islamunterricht geben wird. Das bayerische Kabinett beschloß jetzt die Umwandlung des bisherigen landesweiten Modellversuchs in ein reguläres Schulfach. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Dieses soll für Schülerinnen und Schüler insbesondere muslimischen Glaubens künftig statt Religionslehre und neben Ethik wählbar sein. Es handelt sich um ein staatliches Angebot, bei dem staatliche Lehrkräfte in deutscher Sprache Wissen über die islamische Religion sowie eine grundlegende Werteorientierung „im Geiste der Werteordnung des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung“ vermitteln sollen.

Der bisherige Modellversuch „Islamischer Unterricht“ lief seit 2009 und wurde immer weiter ausgedehnt. Zuletzt gab es den Modellversuch an rund 350 Schulen, insbesondere an den Grund- und Mittelschulen und vor allem in Ballungsgebieten.

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