Abschiebepolitik als Lachnummer: Werden Abschiebungen nach Afghanistan gekippt?
Berlin/Kabul. Die bundesdeutsche Asyl- und Abschiebepolitik macht sich gerade wieder einmal zum Gespött der Welt: ein Abschiebeflug nach Afghanistan wurde jetzt in letzter Minute wegen „Sicherheitsbedenken“ wieder abgesagt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Bundesregierung hält zwar unabhängig von dem Vorfall grundsätzlich an Abschiebungen nach Afghanistan fest und hält nichts von einem Abschiebestopp. Beobachter sehen aber – gerade in Wahlkampfzeiten – Sollbruchstellen in der Berliner GroKo aufbrechen und Abschiebungen nicht nur nach Afghanistan in Frage gestellt.
Die Grünen und die Linke halten Abschiebungen nach Kabul ohnehin für indiskutabel, auch in der SPD wird das vielfach so gesehen. Dabei ist Afghanistan derzeit neben Irak und Syrien das Hauptherkunftsland von „Flüchtlingen“, die nach Deutschland kommen. Auch unter den in letzter Zeit gehäuft auftretenden Sexualverbrechen in Deutschland und Österreich sind Afghanen überdurchschnittlich häufig beteiligt. (rk)
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