17 Prozent mehr Gewaltkriminalität: Der Wegfall der Corona-Maßnahmen soll schuld sein

17 Prozent mehr Gewaltkriminalität: Der Wegfall der Corona-Maßnahmen soll schuld sein

Berlin. Zur Vorstellung der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zündete Bundesinnenministerin Faeser (SPD) erst einmal eine große Nebelkerze. Sie sagte: „Die Gesellschaft ist leider gewalttätiger geworden.“

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Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Dabei könnte es die Innenministerin besser wissen. Denn an einem massiven Anstieg der Gewaltkriminalität im ersten Halbjahr 2023 um knapp 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum trägt die von Faeser maßgeblich befeuerte Massenzuwanderung nach Deutschland ein gerüttelt Maß Mitschuld.

Die Zahl der Straftaten insgesamt sei um rund elf Prozent gestiegen, zitierte Faeser aus der PKS.

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Vor allem auf öffentlichen Straßen und Plätzen seien mehr Gewalttaten zu verzeichnen, weniger im privaten Wohnraum, hieß es. Das BKA hat dafür eine Begründung parat, die satireverdächtig ist: schuld am Anstieg sei unter anderem der  Wegfall der letzten coronabedingten Einschränkungen im Frühjahr 2023. Seitdem seien wieder mehr Menschen in der Öffentlichkeit unterwegs – wodurch sich auch wieder mehr Tatmöglichkeiten und -anlässe ergeben hätten.

BKA-Chef Münch kam der Wahrheit zumindest partiell näher. Er benannte als weiteren Grund für den Anstieg der Gewaltkriminalität die „derzeit“ hohe Zuwanderungsrate. Es sei davon auszugehen, daß viele Schutzsuchende mehrere Risikofaktoren aufweisen, die Gewaltkriminalität wahrscheinlicher machten. „Dazu gehören die Lebenssituation in den Erstaufnahmeeinrichtungen sowie wirtschaftliche Unsicherheiten und Gewalterfahrungen“, versuchte Münch abzuwiegeln. (rk)

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